Melodifestivalen 2016: Semi 2 – Zusammenfassung


Hier ist unsere Zusammenfassung zum zweite Semi von Melodifestivalen 2016. Große Hoffnungen hatten wir für Isa und Krista Siegfrids. Am Ende kam nur eine von beiden weiter. 

Egal wer auftrat und wer was sang, den besten Auftritt bot Charlotte Perrelli mit ihrer Version von Helene Fischer’s „Atemlos durch die Nacht„. Mit „Här står jag“ machte sie eindrucksvoll auf das Aussterben der Schlagerdiven aufmerksam. Eine Windmaschine, Feuer und ein Feuerwerk durften dabei nicht fehlen. Charlotte hat wirklich alles gegeben. Den Auftritt könnt Ihr Euch hier noch einmal ansehen. Wir haben auch den Text in die deutsche Sprache übersetzt.

Finale: David Lindgren / Wiktoria
Andra Chansen: Isa / Molly Pettersson Hammar

Platz 5: Krista Siegfrids
Platz 6: Victor och Natten
Platz 7: Patrik Isaksson, Tommy Nilsson, Uno Svenningsson

Hier habt Ihr die Möglichkeit Euch das zweite Semi von Melodifestivalen noch einmal anzusehen.

David Lindgren
We Are Your Tomorrow
Text & Musik: Anderz Wrethov, Sharon Vaughn, Gustav Efraimsson

David Lindgren, der bereits mit „Shout it out“ und „Skyline“ direkt ins Finale gehen durfte, performte seinen neuen Song „We Are Your Tomorrow“ solide und kam trotz der vielen Tanzeinlagen nicht mit der Stimme ins stottern. Hut ab, da gibt es andere, denen schon längst die Puste weggeblieben wäre. Dank David ist auch „Sun is shining“ von Axwell^Ingrosso noch einmal in die schwedischen iTunes-Charts eingestiegen. Eine gewisse Ähnlichkeit hört man da schon raus. Völlig egal, „We Are Your Tomorrow“ ist eingängig, flott und wurde top gesungen. Finale absolut verdient.

Victor och Natten
100 %
Text & Musik: Dag Lundberg, Melker, Jesper Lundh

So viel Glück wie David Lindgren hatte Victor Morsing, besser „bekannt“ unter dem Künstlernamen „Victor och Natten“, nicht. Sein Song „100 %“ konnte leider nicht überzeugen und überstand die erste Abstimmungsrunde nicht. Am Ende reichte es nur für Platz 6.

Molly Pettersson Hammar
Hunger
Text & Musik: Joy Deb, Linnea Deb, Lisa Desmond, Anton Hård af Segerstad, Molly Pettersson Hammar

Nachdem Molly im vergangenen Jahr mit ihrem Song „I’ll be fine“ auf eine unschöne Art das Melodifestivalen 2015 direkt wieder verlassen musste, war es klar, dass Christer Björkman ihr in diesem Jahr eine zweite Chance gibt. Und die musste sie nutzen, denn ein zweites Mal aus Melodifestivalen rausfliegen und man endet wie Janet Leon – ohne Plattenvertrag und das bereits fertig produzierte Album landet im Giftschrank. Molly darf sich aber freuen, sie schaffte es sich mit „Hunger“ einen Platz mit Andra Chansen zu ergattern. Da werden wir sie also noch einmal wiedersehen. Wie schön.

Isa
I Will Wait
Text & Musik: Anton Hård af Segerstad, Joy Deb, Linnea Deb, Nikki Flores

Der absolute Skandal des Abends. Das hat niemand kommen sehen. In den Wettbüros hatte es sich vorgestern schon nicht mehr gelohnt auf die Finalistin des Vorjahres Isa zu setzen, so sicher waren sich alle über den Finaleinzug. Im Vorjahr mit ihrem Song „Don’t Stop“ noch im Finale, darf Isa nun ihren Song „I Will Wait“ noch einmal in Andra Chansen vortragen. Auftritt und Gesang waren hier top, das wäre Finalmaterial gewesen.

Krista Siegfrids
Faller
Text & Musik: Krista Siegfrids, Gabriel Alares, Magnus Wallin, Gustaf Svenungsson

Durchgestartet und direkt eine Bruchlandung hingelegt. Eurovision-Teilnehmerin Krista Siegfrids mit ihrem Popliedchen „Faller“ hat es nicht ins Finale geschafft. Auch nicht in Andra Chansen. Leider gab es für das schmissige Popbonbon nur den fünften Platz. Knallhart. Das letzte Mal, dass mich etwas schockte, war der verpasste Finaleinzug von Linda Bengtzing mit „Ta mig„. Immerhin hat uns Krista über Instagram bereits wissen lassen, dass sie es bis heute Morgen um 5 Uhr auf der After-Show-Party hat krachen lassen, sich jetzt jedoch nicht ganz so gut fühlen würde. Alles richtig gemacht. Und nächstes Jahr bitte einen Schlager singen. Aber einen der das Prädikat Schlager verdient. So wie „Something in your Eyes„. *hach*

Patrik Isaksson, Tommy Nilsson & Uno Svenningssons
Håll mitt hjärta hårt
Text & Musik: 
Patrik Isaksson, Tommy Nilsson & Uno Svenningssons

Die männlichen Swedish House Wives mit einem nicht ganz so flotten Liedchen wie die drei Schlagerdiven. Patrick, Tommy und Uno versuchten sich an der Ballade „Håll mitt hjärta hårt“ und scheiterten damit genau so kläglich wie Marit Bergman und Sanne Salomonsen im Vorjahr. Am Ende blieb nur Platz 7. Aber um im Gespräch zu bleiben (oder wieder ins Gespräch zu kommen) dürfte es reichen, siehe Anna Book.

Wiktoria
Save Me
Text & Musik: Jens Siverstedt, Jonas Wallin, Lauren Dyson

Diese Bühnenshow. Ob das notwendig ist? Lenkt das nicht ein bisschen zu viel vom Lied ab? Stimmlich überzeugte Mello-Newcomerin Wiktoria auf ganzer Linie, aber diese Show. Mich verwirrt das. Ich hab inzwischen schon wieder vergessen wie sich „Save me“ anhört, das ist kein gutes Zeichen. Aber ins Finale hat sie es ja geschafft. Wie schön. Krista ist dafür raus. Das verzeihe ich nicht.

Categories: Melodifestivalen

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