Ace of Base schrieben mit ihrem ersten Album „Happy Nation“ Musikgeschichte. Über 30 Millionen mal verkaufte sich der Longplayer weltweit und setzte sich in vielen Ländern der Erde für mehrere Wochen an die Spitze der Charts. Aber auch die Singleauskopplungen der vier Schweden waren nicht minder erfolgreich. Wir blicken in unserem ersten Teil der Singleauskopplungen von Ace of Base auf die „Happy Nation“-Jahre des schwedischen Quartetts aus Göteborg.

Ace of Base - Happy Nation U.S. Version (c) Playground

Wheel of Fortune
(Berggren / Ekberg)

1992 begann mit “Wheel of Fortune” die Karriere des bekannten schwedischen Quartetts Ace of Base. Die drei Berggren-Geschwister und ihr Freund Ulf Ekberg formten nach einigen Besetzungsveränderungen zu viert die Band Ace of Base. Auch wenn viele Hörer den Song „All that she wants“ für die erste Single von Ace of Base halten, war es in Wirklichkeit „Wheel of Fortune“ welches zuerst veröffentlicht wurde. Die ersten beiden Male schaffte es die Veröffentlichung nicht in die Charts, erst beim dritten Versuch schaffte es „Wheel of Fortune“ sich in den dänischen Charts zu platzieren, stieg jedoch dann direkt bis auf Platz #2 der Hitliste.

All that she wants
(Berggren / Ekberg)

Mit “All that she wants” schafften Ace of Base den internationalen Durchbruch. Mit dem Raggae-Popsound, der “All that she wants” ausmacht, verbindet man heute nach wie vor die schwedische Band und er zieht sich durch viele ihrer Songs wie z.B. „Happy Nation“ oder auch neuere Lieder wie „One Day“. „All that she wants“ schaffte es unter anderem in Deutschland, Spanien, Dänemark und Großbritannien an die Spitze der Charts. In Deutschland wurde „All that she wants“ mit drei-maligem Gold ausgezeichnet. Mehr als acht Mal wurde der Song von anderen Bands gecovert. 2014 erschien ein Remix zum Song.

Happy Nation
(Berggren / Ekberg)

Mit „Happy Nation“ erschien endlich die langerwartete Nachfolgesingle zu „All that she wants“. Eingängig und ebenfalls wieder in der bekannten Reggae-Popart bahnte sich „Happy Nation“ den Weg durch die weltweiten Charts. Auch wenn der Song nicht ganz so erfolgreich wurde wie sein Vorgänger, so war „Happy Nation“ Teil vieler Compilations und ist heute noch ein Titel mit hohem Bekanntheitsgrad.

The Sign
(Jenny Berggren / Jonas Berggren / Malin Berggren / Ulf Ekberg)

Mit „The Sign“ startete die Band endgültig international durch und war von nun an aus der Pop-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Kritiker, die Ace of Base nach ihrem Mega-Hit „All that she wants“ noch für eine Eintagsfliege hielten, wurden mit der Veröffentlichung von „The Sign“ eines Besseren belehrt. „The Sign“ war noch erfolgreicher als „All that she wants“ und bleib unter anderem für sechs Wochen an der Spitze der amerikanischen Charts. „The Sign“ ist gleichzeitig der Titel des neu veröffentlichten Albums „Happy Nation“, welches in Deutschland inklusive einiger Bonustitel noch einmal als „Happy Nation U.S. Version“ veröffentlicht wurde.

Don’t turn around
(Hammond / Warren / Turner)

Mit “Don’t turn around”, welches zuvor von Tina Turner und Aswad eingesungen und veröffentlicht wurde, brachten Ace of Base ihre erste Cover-Single heraus. Der Song wurde in der Version von Ace of Base erfolgreicher als das Original und schaffte es in Deutschland bis in die Top 10 der Charts. „Don’t turn around“ war bei den MTV Europe Musik Awards als „Best Cover“ nominiert, mitnehmen durften die vier Schweden den Award jedoch leider nicht.

Living in danger
(Berggren / Ekberg)

Mit „Living in danger“ blieb sich die Band ihrem Stil treu, der sie bereits mit den Veröffentlichungen von „All that she wants“ , aber auch mit ihrer Version von „Don’t turn around“, geprägt hat. Das Video ist sehr düster gehalten und spielt in einer Metrostation. Als die MTV Awards 1994 zum ersten Mal in Deutschland stattfanden, präsentierten Ace of Base den neuen Song vor der beeindruckenden Kulisse des Brandenburger Tores.

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